Crystal Meth und die Zahngesundheit

https://www.zahnaerzte-in-sachsen.de/downloads/ZBS_2015_01.pdf

Wir haben einen interessanten Artikel gefunden, der erklärt, warum Crystal- Konsument*innen oft Probleme mit den Zähnen haben.

Präventiv ist unser Angebot der zuckerfreien Kaugummis richtig.

Als Information für Konsument*innen muss berücksichtigt werden, dass Mundtrockenheit (der Speichel wird nicht ausreichend produziert) auch bei anderen Substanzen (Cannabis, Antidepressiva, Benzos, XTC) als Nebenwirkung auftreten kann.

Zudem veränder Methamphetamin (übrigens auch Alkohol) die Zusammensetzung des Speichels und verringert die plaque- induzierten Säuren.

Prävention: Viel Wasser trinken, Fluoride einnehmen, Koffein, Tabak, Alkohol reduzieren- und dann einen Zahnarzt regelmäßig aufsuchen.

https://www.aidshilfe.de/shop?f-q=biss&f-topic=All&f-audience=All&f-type=All&f-lang=All

Die Deutsche AIDS- Hilfe stellt eine Broschüre zu Verfügung: „Prävention mit Biss“- Thema Mundgesundheit.

Der eine und der andere Drogenbericht 2016

http://alternativer-drogenbericht.de/category/2016/

ADSB2016

http://drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/Presse/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen_2016/Drogenbericht_2016_web.pdf

So, da gibt es ihn wieder, den alternativen Drogenbericht, parallel zum Drogenbericht der Bundesregierung.

Lohnt sich beides- unterschiedliche Blickwinkel, unterschiedliche Aufgaben.

Was haltet Ihr davon?

Was gibt es spannendes zur Prävention?

DPT21- Deutscher Präventionstag 2016

http://www.praeventionstag.de/nano.cms/jahreskongress

Fachstelle ist am 07.06. dabei!

Ich bin sehr gespannt, es ist ein Riesenprogramm.

Und offensichtlich auch spannende Themen.

Leider war die Eintrittskarte sehr teuer.

Clevere Fachstelle hat sich mit nem Beitrag beworben;)

http://www.praeventionstag.de/nano.cms/dpt-21-kongressprogramm?xa=details&id=275#titel

Die Ankündigung klingt sehr verquast….;(

Unabhängig davon werde ich über unsere Präventionsteams sprechen.

 

E- Shisha und Co. seit 01. April 2016 im Jugendschutzgesetz und ab 18

https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2015/11/2015-11-04-e-zigaretten-shishas.html

Super! Und hat noch nicht mal sooo lange gedauert;))

E-Zigaretten und E-Shishas – egal ob mit oder ohne Nikotin – haben in den Händen von Kindern und Jugendlichen nichts zu suchen. Rauchen ist nicht harmlos, auch wenn es nach Kaugummi schmeckt oder nach Melone riecht“, sagte Bundesernährungsminister Christian Schmidt.

„Mit diesem Abgabeverbot, mit der Umsetzung der Tabakproduktrichtlinie, die gestern im Bundestag beschlossen wurde und darüber hinaus dem von mir vorgelegten Außenwerbeverbot sowie dem weitgehenden Kinowerbeverbot haben wir nun ein Tabak-Präventions-Paket, das Deutschland im Verbraucherschutz einen großen Schritt nach vorne bringt“, so Schmidt weiter. Quelle: Homepage der Bundesregierung

Bildergebnis für e shisha

Quelle: www.flickr.com

…nicht nur Doping- welchen Sinn macht es, mit Übungsleitern ins Gespräch zu kommen?

Schon seit einigen Jahren ist die Suchtprävention Teil der Übungsleiterschulungen des Kreissportbundes Saalekreis.

Und immer wandelte sich die Skepsis der Teilnehmer*innen in wirkliches Interesse.

Von Hintergrundinformationen über Substanzen, über den Blick auf das eigene Verhalten, bis hin zum Jugendschutz im Verein reichte das Spektrum der Diskussionen.

 Mit vielen nützlichen Tipps für Ihren sportlichen Alltag mit Kindern und Jugendlichen und kleinen Erinnerungsstücken bemerkten alle Teilnehmer*innen, dass die Zeit zu kurz sei.

Trainer*innen spielen bei der Entwicklung von Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit eine sehr große Rolle. Denn diese Kompetenzen können dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche stark gemacht werden, um schwierige Situationen ohne den Konsum von Suchtmitteln oder ausweichendes Verhalten zu bewältigen.

 Im theoretischen Teil der Schulung wird u.a. erarbeitet, wie Sucht entstehen kann und welche Möglichkeiten Sportvereine in ihrer praktischen Arbeit im Vereinsalltag haben, um die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu fördern.

http://www.kreissportbund-saalekreis.de/index.php?option=com_content&view=article&id=46&Itemid=27

Der letzte Schultag und der Alkohol

regelschulgrafik4

„Ich kann mich an meinen letzten Schultag nicht so richtig erinnern…“

Viele Schüler*innen feiern im April ihren letzten Regelschultag.

Endlich, die Schule ist geschafft. Vorklausuren und –tests werden geschrieben, die Termine für die schriftlichen Prüfungen bekannt gegeben.

Endlich den Blick in die Zukunft richten, raus aus dem Schulgebäude, weg von den Lehrern und der Lernerei, endlich was Neues; endlich rückt die Party des letzten Schultages näher.

Abschlusszeitungen werden gestaltet, das „Letzter- Schultag- Komitee“ tagt, es wird abgesprochen, wer wie viel Alkohol kauft, welche Verkleidung getragen wird, wo man sich trifft und wohin der Umzug geht. An vielen Schulen haben sich entsprechende Traditionen entwickelt, die Jahr für Jahr fortgeführt und optimiert werden, jeder Jahrgang versucht noch besser und spektakulärer zu sein, als der vorangegangene. Oftmals wird sich im Rahmen einer Mottowoche am letzten Schultag verkleidet, es werden Shirts gedruckt, Kostüme gewählt, Alkohol und Substanzen besorgt.

Alkohol ist seit langer Zeit und schon traditionell der standartisierte Begleiter des letzten Schultages. Der letzte Schultag wird von den Jugendlichen auch gern als Anlass für einen exzessiven Alkohol- und Mischkonsum genutzt.

Die Fachstelle für Suchtprävention Saalekreis möchte für einen maßvollen Alkoholkonsum und den Jugendschutz am letzten Schultag werben.

Rauschtrinken kann schwerwiegende gesundheitliche und soziale Folgen für die Jugendlichen, aber auch für die Eltern haben. „Weniger ist besser!“ Weniger schützt vor unliebsamen Folgen. Mit weniger mehr Spaß.

Die Fachstelle für Suchtprävention möchte Eltern und Lehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen und pädagogische Mitarbeiter*innen dabei unterstützen, dass allen Beteiligten der letzte Schultag 2016 in guter Erinnerung bleibt.

Für Beratung stehe ich Ihnen zur Verfügung.

http://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/20160412/abitur-aemter-warnen-vor-ko-tropfen-zur-party

http://www.awo-halle-merseburg.de/trocken-bleiben-am-letzten-schultag/

Big Deal

 

PRÄVENTIONSPAKET „BIG DEAL“ IN KOOPERATION DES THEATERS MIT DER SUCHTBERATUNG

Auf Eisleber Bühne wird gekifft

Sonntag, 31. Januar 2016, 21:14 Uhr
Szenenfoto aus Big Deal. Das Stück können 9. und 10. Klassen im Theater Eisleben sehen. Später gibt es in den Schulen eine Nachbereitung. (Foto: Theater Eisleben)Trent, ein Jugendlicher, kifft und dealt regelmäßig. Der Jugendliche ignoriert die gesellschaftlichen Gesetze und argumentiert intelligent gegen die gültigen Wertevorstellungen. Doch das ist nur ein Teil seines Problems.

In Kooperation des Kulturwerks Mansfeld-Südharz in Eisleben mit der Fachstelle für Suchtprävention des Landkreises in Sangerhausen wurde ein Projekt für Schüler der 9. und 10. Klasse erarbeitet, das es in sich hat.

Das Paket bietet:
1. Besuch einer Vorstellung von „Big Deal“ im Theater der Kulturwerk MSH gGmbH in Eisleben.
Vorstellungsdauer: etwa 70 Minuten.
Regie: Esther Undisz. Es spielen: Michaela Dazian, Christian Hellrigl und Christopher Wartig.

Das Stück spielt in einer Suchtberatungsstelle und erzählt von Trent, der regelmäßig kifft und dealt. Trent ignoriert die gesellschaftlichen Gesetze und argumentiert intelligent gegen die gültigen Wertevorstellungen. Doch darum allein geht es nicht: Im Mittelpunkt seines Drogenproblems steht der Konflikt mit seinem Vater.

2. Nachbereitung der Vorstellung durch die Theaterpädagogin Anja Bernhardt, die sich vor
allem dem Thema „Kommunikation“ widmen wird.
Dauer: zwei bis vier Unterrichtseinheiten.

3. Planspiel „Cannabis im Umfeld einer Schule“.
Das Spiel wird von der Fachkraft für Suchtprävention Angelika Frenzel geleitet und dauert vier Unterrichtseinheiten. Während des Spiels werden Fragen zu Wirkung und Langzeitfolgen von Cannabiskonsum vertieft sowie Stellen aufgezeigt, die bei Missbrauch und Abhängigkeit Hilfe bieten.
Nachbereitung und Planspiel erfolgen acht bis zehn Tage nach der Vorstellung an einem Termin, den die Schulen bzw. Lehrer mit ihren Partnern abstimmen und der in den Schulablauf passt. Wenn zwei Klassen in die
Vorstellung gehen, ist es vorteilhafter, wenn die Klassen im jeweiligen Klassenverband an der Nachbereitung und an dem Planspiel an zwei verschiedenen Tagen teilnehmen.

Die nächstmöglichen Vorstellungen „Big Deal“ im Theater sind am: 23.02., 02.03. und 16.03. jeweils 9.30 Uhr, Foyerbühne, Theater in Eisleben. Bei Interesse an weiteren Informationen bitte wenden an: Tel: 03475-669940 (Anja Bernhardt, Theaterpädagogin) und an Tel: 03464-342311 (Angelika Frenzel, Fachkraft für Suchtprävention).

Konkrete Anmeldungen richten die Schulen bitte an:
Kulturwerk MSH gGmbH, Schauspiel Lutherstadt Eisleben, Landwehr 5, 06295 Lutherstadt Eisleben, Postfach 1341 oder an Anja Bernhardt, Theaterpädagogin, Telefon 03475-669940
Fax 03475-669921, E-Mail: theaterpaedagoge@theater-eisleben.de; Internet: http://www.theater-eisleben.de oder http://www.kulturwerk-msh.de

Quelle: http://www.msh-online.de/

Deutscher Präventionstag 21- in Magdeburg

Der 21.Deutsche Präventionstag findet am 6./.Juni 2016 in Magdeburg statt.

Ein wirklich großes Programm wurde aufgestellt. Im Vorwort von Erich Marks (Leiter des Deutschen Präventionstages seit 1995) wird eine spannende Frage gestellt:

“ Ist Prävention ein Wert an sich oder sollen rationale Kosten- Nutzen- Kalkulationen die Entscheidungen für oder gegen Präventionsmaßnahmen leiten?“

(siehe Kongresseinladung)

Spannend wird sein, welche Impulse von diesen beiden Tagen ausgehen werden.

Fachstelle ist vor Ort und hat 30 Minuten Redezeit zum Thema Netzwerkarbeit.

http://www.praeventionstag.de/nano.cms/dpt-21-kongressprogramm?xa=details&id=275#titel

Ein Glas zu viel- der ADAC äußert sich zum Thema Alkohol und Straßenverkehr

http://www.adac.de/mein-adac/motorwelt-und-newsletter/motorwelt/webviewer.aspx?ComponentId=250570&SourcePageId=0

In der letzten Ausgabe der „motorwelt“ gibt es nach langer Zeit mal wieder Informationen zum Thema Alkohol.

Demnach sind wohl 67% der Befragten für ein absolutes Alkoholverbot am Steuer.

Interessant:

  • viele Autofahrer orientieren sich nicht am gesetzt, sondern an der persönlichen Trinkgrenze und der Situation (Freunde oder Kinder an Bord)
  • die Grenzwerte wurden in den vergangenen Jahren mehrfach gesenkt: 1953- Straftat ab 1,5 Promille, 1973 ab 1,3, 1990 ab 1,1 Promille
  • mit den promillegrenzen ist auch die Zahl der Alkoholunfälle gesunken
  • die MPU- Regelungen unterscheiden sich in den Bundesländern
  • 0,0 Promille sind unrealistisch, weil Pralinen und Medizin den Atemalkohol,verfälschen können- also: 0,2
  • Selbstüberschätzung wird immer wieder benannt
  • die meisten Alkoholunfälle werden von Fahrer*innen mit über 0,5 Promille verursacht
  • http://cdn-contentviewer.adobe.com/v/073367bb-1d02-4c39-9a49-643372e2a8da/010_Titel_03/1/OverlayResources/000_titel/rueckwaerts.mp4
  • Alkohol und Autofahren passen nicht zusammen

Und Fahrradfahren?

Inliner?

Waveboard?

Gibt es dazu Aussagen in der StVO? Sind das Fahrzeuge? Oder Spielzeug?

 

 

Fachtagung: Qualität in der Suchtprävention

2-tägige Fachtagung 
Zum vierten Male veranstaltete die BZgA eine Fachtagung zur Qualität in der Suchtprävention. Nach Düsseldorf, Dresden und Augsburg war Hannover der Veranstaltungsort.
Sie diente als Informationsplattform und zugleich als Impulsgeberin und sollte die bereits vorhandenen Ansätze der Qualitätssicherung sowohl auf der Ebene der Länder als auch des Bundes transparent machen, bündeln und durch entsprechende Beiträge aus den unterschiedlichen Ebenen der Qualitätssicherung Grundlagen für ein gemeinsames praxistaugliches Konzept der Qualitätssicherung schaffen. Fachkräfte für Suchtprävention aus dem ganzen Bundesgebiet nahmen teil.

http://www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/?nummer=1041

Die Dokumentation wird voraussichtlich im Sommer verfügbar sein.

Erste Bemerkungen nach einigen Tagen:

  • es wird überall mit Wasser gekocht
  • sowohl die Chefin der BZgA Frau Dr.Thaiss, als auch die Niedersächsische Ministerin Frau Rundt waren verhindert
  • die BZgA denkt, dass das Thema Flüchtlinge im Zusammenhang mit Tabak und Alkohol größer wird (aha!)
  • das neue Präventionsgesetz gibt vielfachen Anlass zur Diskussion- die Auswirkungen auf die Suchtprävention sind noch völlig unklar
  • auch die Suchtprävention wird auf das nationale Gesundheitsziel eingeschworen: Alkoholkonsum reduzieren
  • dotsys und prevnet wurden beworben (https://www.dotsys-online.de/), (https://www.prevnet.de/)
  • Herr Schröder vom Ministerium für Gesundheit Niedersachsen: 75 Fachstellen für Suchtprävention und 20 weitere Fachkräfte haben einen gemeinsamen Qualitätsstandart- Projekt- und Qualitätsmanagement
  • die Forschung ist im Boot

Jaaa- und dann ging es um Evidenzbasierung in der Suchtprävention- Chancen & Möglichkeiten.

Ich war dazu noch in einem Workshop und ein weiterer von 8 Workshops befasste sich mit dem Thema Partizipation in der SP.

Weitere Bemerkungen folgen.